Meine Arbeitsweise

«Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen.»

Heraklit

Die vier Ebenen meiner Grundhaltung

Die Transparenz der Basis dient der Orientierung und ist Teil des Kontraktes, den ich vor jedem Coachingprozess mit Ihnen gemeinsam definiere.

Meine Grundhaltung ist meine Wertschätzung für ihren bisherigen Lebensweg und ihre Werte.

Meine Offenheit dient dem Verstehen ihrer «Welt». Eigenverantwortung bedeutet in diesem Setting, dass Sie der Kundige ihrer Welt sind und ich die Verantwortung für den Coachingprozess trage, der sie in ihrem Prozess optimal unterstützt.

Das Mass ihrer Eigenverantwortung und des sich Einlassens bestimmt das Ergebnis entscheidend mit und ist ihr Beitrag zum Gelingen.

Ich arbeite im Einzel- und Gruppensetting, prozess- und lösungsorientiert. Das Gespräch bildet dabei die Basis um Ihr Anliegen, dass sie beschäftigt heraus zu kristallisieren. Dabei kommen verschiedenste Methoden des Coachings, der Körperwahrnehmung und kreative Techniken zum Einsatz, zu der auch die Arbeit mit dem Unbewussten gehört.

Ich arbeite dabei auch in der Natur, und setze dabei die Elemente der Natur für den Prozess ein oder nutze sie als Metaphern um den Prozess zu verdeutlichen und erfahrbarer werden zu lassen.

Die Methode «Geh dich frei» ist eine in sich eigenständige Methode. Sie habe ich detailliert beschrieben.

Im Business 2 Business Bereich setze ich zusätzliche Modelle und Methoden aus dem Coaching Bereich ein und arbeite dabei ebenso indoor- wie outdoor. Dabei verwende ich Theorien aus der Kommunikation, Teambildung und Techniken, die aus erprobten Erkenntnissen der Neurowissenschaften stammen, die die Aufnahme und Umsetzung von Neuem unterstützen.

Alle eingesetzten Methoden sprechen das Denken, Fühlen und Handeln an und sind in ihrer Wirksamkeit erfahren und erprobt.

«Das ÄNDERN Leben heisst, sich im Vertrauen neue Sichtweisen anzueignen und das Wesentliche dabei bewahren.»

Mein Beratungskonzept

Was ist Psychosynthese

Die Grundidee der Psychosynthese entwickelte der italienische Psychiater und Neurologe Roberto Assagioli (1888-1974) zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Angeregt durch das Freud`sche Konzept des Unbewussten, erweiterte er es mit dem Ziel, das menschliche Wesen in seiner Ganzheit zu würdigen. Er schuf ein Modell des Unbewussten – überzeugend in seiner Einfachheit und erstaunlich in seiner Tiefe und der Vielseitigkeit seiner Anwendungsmöglichkeiten.

Die Psychosynthese ist eine lösungsorientierte Psychologie der Seele. Sie strebt vor allem danach, dem Menschen einen liebevollen Blick auf sich selbst zu vermitteln, was über den Kontakt zum eigenen «inneren Kind» mühelos gelingen kann.

Roberto Assagioli sagte, die Freiheit des Willens bestünde darin, einzuwilligen in das, was ist. Dementsprechend liegt der Fokus darauf, Wege zu finden, mit den Gegebenheiten besser klarzukommen. Sich nicht gegen sein Schicksal zu wehren, sondern in den Zeichen des Unbewussten lesen zu lernen, Resilienz stärkende Ressourcen aufzuspüren und sich selbst authentischer und mutiger hervorzubringen.

Auch die höheren Aspekte des Menschseins finden in der Psychosynthese Berücksichtigung: das Streben nach Sinnhaftigkeit, Liebe, die Kraft des Willens, Mitgefühl und die Schulung der höheren Denkfunktionen wie Meditation, Intuition, der Vorstellungskraft und die Möglichkeiten kreativen Ausdrucks. Auf einzigartige Weise vereinte Assagioli dabei westliches und östliches Wissen und Weisheit aus den Bereichen Psychologie, Philosophie und den Weltreligionen.

Dabei geht das Menschenbild der Psychosynthese nicht von Krankheit und Mangel aus, sondern richtet den Blick auf die jedem Menschen innewohnende Ganzheit. Das könnte man als einen frühen Ansatz der Salutogenese verstehen.

Schmerzen und Krisen werden als Herausforderung und Triebkraft zum Wachstum und Erweiterung betrachtet, davon ausgehend, dass sich unbewusste Seelenanteile als Probleme zeigen und uns auffordern, uns unseres Potentials bewusst zu werden und bisher ungenutzte Fähigkeiten ins Leben zu integrieren.

Als perfektes Beispiel für eine gelungene «Biopsychosynthese» nennt Assagioli den gesunden, menschlichen Körper, in dem jede Zelle dazu beiträgt, die Gesundheit und Vitalität des Körpers zu erhalten. Bei aller Differenzierung und Verschiedenheit der Aufgaben arbeiten die Zellen des Körpers «einmütig» zusammen, verbunden durch die gemeinsame Absicht, zum Wohle des Ganzen beizutragen. So entsteht eine harmonische Ganzheit verschiedenster Elemente, wobei die Individualität und die Funktion eines jeden Elements erhalten bleiben.

Der ganzheitliche Ansatz der Psychosynthese ist heute weltweit verbreitet und findet Anwendung in der Psychotherapie, der Pädagogik, der Medizin, der spirituellen Begleitung suchender Menschen und in der Organisations- und Mitarbeiterentwicklung.

Quelle Anne Yeomans und Birgit Haus

Die Methoden der Psychosynthese

In der Psychosynthese werden verschiedene Methoden eingesetzt um die Entwicklung einer ganzheitlichen Persönlichkeit zu unterstützen.

  • Teilpersönlichkeitsarbeit: macht Menschen mit ihren verschieden Persönlichkeitsaspekten vertraut und hilft dabei, sie von einer spirituellen Mitte heraus zu lenken.
  • Schulung des Willens: führt die Menschen in die Verbindung mit einem Wollen, das im Einklang steht mit ihrem höchsten Zielen.
  • Sie setzt im Menschen das «Selbst», die Existenz eines spirituellen Zentrums der Identität voraus, dass die Dimension der Persönlichkeit einschliesst, doch auch darüber hinaus geht. Beides, die Erfahrung und der Ausdruck dieses «Selbst» fördern die Entfaltung und die Entwicklung des Menschen.
  • Sie akzeptiert spirituelle Sehnsucht und höhere Bedürfnisse als real, fundamental und unvermeidlich, gleich den Wünschen und Sehnsüchten auf der Persönlichkeitsebene. Und diese höheren Bedürfnisse der Selbstverwirklichung wollten erfüllt werden, um optimale Gesundheit zu erreichen. Innerhalb dieses Kotextes ist es das Ziel, den Klienten zu ermächtigen, seine Bedürfnisse (körperlich, emotional, mental und spirituell), gemäss seinem individuellen Temperament zu erfüllen. Daraus folgt, dass sich kein Prinzip, keine Methode, keine Technik für alle Menschen eignet.

Quelle nach Diana Whitmore «Psychosynthese Counselling in Acton» Seite 112/113